Andreas Mettler
Dies ist kein Blog
Startseite News Kontakt Facebook Impressum

Andreas Mettler: Ich bin kein Blog!

Dies ist eine private Website und kein Blog. Private Webseiten gibt es eigentlich praktisch nicht mehr. Wer eigene Gedanken im Web veröffentlicht, nennt sich Blogger oder die Inhalte werden gleich in die Social-Networks eingestellt. Auf Mettlerweb informiere ich über meine aktuellen Projekte, meine Leidenschaften und Gedanken. Ganz in der Tradition der privaten Websites. Also genau wie in einem Blog. Mit dem einzigen Unterschied: Diese Website ist kein Blog!

Neue Einträge

11.04.2016: Meine erste Kommunion (Erlebnisse)
26.01.2016: Klimawandel im Sauerland (Ansichten)
15.11.2015: Geschirrspül-Optimierer (Ansichten)
21.10.2015: Kantate und Fuge (Erlebnisse)
15.09.2015: Hochalpiner Profilverlust (Erlebnisse)
05.08.2015: Elfdimensionale Supergravitation (Ansichten)
04.06.2015: 3D im Kino (Leidenschaften)
04.03.2015: Psychologie der Gurkengläser (Ansichten)

Mettlerweb: Für Besenbinder und Spitzel

Andreas mit Besen
Besen, Besen seid´s gewesen.
Schlimm, schlimm, schlimm. Die Geheimdienste wissen vermutlich alles über mich. Die wissen, was ich für einer bin. Eine Erkenntnis, nach der ich seit Jahrzehnten selbst vergeblich suche. Vor allem der Obama mit seinen großen Ohren, der doch zuerst so ein Lieber war. Natürlich veröffentliche ich alles aus meinem Leben in Wort, Bild und Video in den Social-Networks. Warum sollen meine Freunde weniger über mich erfahren als die Geheimdienste?

Meiner Arbeit im Bereich des Internet-Firlefanz ist es zu verdanken, dass mein Name sowieso unter allen denkbaren Texten steht, die ich im Kundenauftrag schreiben durfte. Das reicht von Elektrozigaretten bis zu mobilen Klistier, vom Forex-Trading bis zum Baumhoroskop. Ich habe die vorsichtige Vermutung, dass die Themenvielfalt sich gegenseitig neutralisiert. Wenn mein Name für jedes Thema Relevanz besitzt, bin ich wieder die Person ohne Eigenschaften. Wenn ich mir die Irrelevanz mancher Werbung betrachte, die in den Social-Networks und den Sense-Anzeigen der Suchmaschinen für mich eingeblendet wird, dann scheint es mir durchaus zu gelingen, die Algorithmen zur Errechnung von Werbeprofilen zu Kochen zu bringen. Oder das ist alles nur Zufall.

Ich bin eine Person des öffentlichen Lebens ohne jedes öffentliche Interesse. Wer möchte, kann alles über mich im Netz erfahren, doch wer möchte das schon? Wenn ein Projekt zur regelrechten Leidenschaft für mich wird, dann floppt das gewohnheitsmäßig nach allen Regeln der Kunst und all das, was nicht wirklich mit mir zu tun hat, lässt die Kasse klingeln. Und davon gibt es dann auch immer viel von mir im Web zu lesen. Was aber nichts mit mir zu tun hat. Und manchmal noch nicht einmal von mir selbst geschrieben worden ist. Wer mich kennt, weiß sowieso schon alles über mich (meistens erlebe ich nicht so viel neues und erzähle deshalb alles mehrmals) und für alle anderen, sind die Inhalte auf Mettlerweb ohnehin nicht all zu aufregend.

Das Projekt Mettlerweb ist ungefähr so alt wie Google. Manche Projekte werden groß, andere werden nur älter. So wie bei den Menschen. Mir gelingt vor allem letzteres. Mettlerweb war Anfangs nicht viel mehr als eine Liste von Links zu meinen Projekten. Und das ist es über lange Zeit auch geblieben. Ein paar persönliche Gedanken und noch persönlichere Fotos wurden vielleicht 2005 hinzugefügt und blieben dann auch so stehen. Was aber mit meinen persönlichen Gedanken tatsächlich nicht der Fall war. In aller Regel ist mir alles peinlich, was ich vor mehr als zwei Jahren getan oder geschrieben habe. Und in zwei Jahren wird mir hoffentlich alles peinlich sein, was ich heute so treibe. So definiere ich meinen Fortschritt!

Und so wurde es November 2013, als ich beschloss den Stuhl zu wechseln, um mich an meinen Entwicklungs-PC (ich trenne meine Hardware gemäß der anfallenden Arbeiten leidenschaftlich und konsequent) zu setzen um mit einem Reboot das Mettlerweb-Franchise neu zu starten. Das kenne ich aus Hollywood: Mehr als zwei Fortsetzungen mag man dem Kinozuschauer heute nicht mehr zumuten, danach fängt man an, die Geschichte einfach wieder neu zu erzählen. Im Grunde genommen erzählt man eigentlich wieder das selbe, man hat aber neue Schaupspieler und Filmplakate in einer neuen Farbe. Und vielleicht noch einen neuen Zeichensatz. Und so erzähle ich auf Mettlerweb nun jene Geschichten neu, die schon vorher niemand wirklich gebraucht hat.

Viel Spaß dabei!