Andreas Mettler
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Fantasy Rollenspiele

20er Würfel
20er Würfel

Wenn man das Gefühl hat, dass ein Leben nicht genug ist, dann sollte man sich den Rollenspielen zuwenden. Ich spiele nun seit mehr als 10 Jahren „Das Schwarze Auge“ in unterschiedlicher Besetzung und habe verschiedene spielerische Ansätze kennen gelernt.

Beim Fantasy Rollenspiel benötigt man nur eine handvoll Würfel und ein Blatt Papier, auf dem geschrieben steht, was der eigene Held nun für Talente und Schwerpunkte hat. Und man benötigt einen Spielleiter, der sich entweder gut in der Rollenspielwelt auskennt oder dazu im Stande ist, eine solche zu improvisieren. Jeder Spieler spielt seinen Helden und der Spielleiter den Rest der Welt. Das ist für den Meister vor allem dann eine große Herausforderung, wenn er ein Abenteuer gut vorbereitet hat, die Helden aber alles dafür tun, diesem aus dem Weg zu gehen um sich anderen Ideen zu widmen. Hieraus sind oft die besten Rollenspielabende gestrickt.

Die herausgebenden Verlage müssen natürlich im Blick behalten, dass der Verkauf von Unterlagen für das Rollenspiel auch ein kommerzielles Geschäft bleibt. Und so ist es nicht verwunderlich, wenn der Spieler in regelmäßigen Abständen mit einem neuen Regelwerk dazu aufgefordert wird, alle bereits erworbenen Dokumente neu zu kaufen. Ein neues Regelwerk ist natürlich vor allem für den Verlag eine gute Sache und nicht notwendigerweise für den Spieler. Denn während bei einem Computerspiel eine Neuauflage mit der stetig fortschreitenden Innovation der Technik begründet werden kann, bleibt das Pen & Paper Spiel eine Unterhaltung mit Würfeln und einem Blatt Papier. Und eine neue Edition eines Rollenspiels ist nicht notwendigerweise beser als die letzte.

Hier gibt es mehr Infos zu unserer Rollenspielgruppe!

Die Welt des „schwarzen Auges“ kennt auch eine offizielle Geschichtsschreibung. Was natürlich völliger Blödsinn ist. Denn ein Spiel, bei dem in einem Buch geschrieben steht, wie das Spiel ausgehen soll, ist kein Spiel mehr. Man stelle sich vor, zwei Schachspieler schlagen vor Beginn ihrer Partie in einem Buch nach, wer denn nun heute gewinnen soll. In einer guten Rollenspielgruppe ergibt sich die Geschichtsschreibung aus dem Verlauf der Abenteuer, so wie die Helden sie selbst erleben und gestalten. Und das kann durchaus bedeuten, dass die Welt am Ende etwas anders aussieht, als die Herausgeber der Rollenspielwelt sich das vielleicht ausgedacht haben.

Gutes Rollenspiel bedeutet, die Vorgaben des Verlags möglichst selbstbewusst zu ignorieren und eine eigene Geschichte zu schreiben. Zur Zeit spiele ich in einer Rollenspielgruppe, die genau den entgegen gesetzten Ansatz verfolgt. Und weil die Leute in dieser Gruppe ein so lustiger Haufen sind, ist das natürlich trotzdem ein gutes Rollenspiel.

Ein Fantasy-Rollenspiel im Spielkartenformat biete ich hier selbst an!

geschrieben von Andreas Mettler. Veröffentlicht: 24.11.2013

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