Andreas Mettler
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Geschirrspül-Optimierer

Einer geht noch...
Einer geht noch...

Und wenn der Geschirrspüler noch so voll ist, irgend etwas hat immer noch darin Platz. Und das müssen nicht unbedingt die davor vorgesehenen Ecken und Enden sein. Nein, mit etwas Kreativität passt eine Tasse auch noch unter ein Salatsieb oder einen großen Topf. Und mit etwas gutem Willen und einem ordentlichen Maß an Fantasie wird das am Ende auch alles sauber sein.

Und dann ist der Geschirrspüler optimiert. Und dann finde ich noch eine Pfanne, die sich hinter dem Wasserkocher versteckt hat. Und dann beginnt die ganze Optimiererei noch einmal von vorn. Erst kommen die Gläser und Tassen aus dem Spüler. Die kann ich am Ende wieder irgendwo dazwischen stecken. Hauptsache die Pfanne kann noch senkrecht gestellt werden. In eines der Fächer, die für Teller vorgesehen sind. Da passt auch eine Pfanne ganz gut rein. Alles etwas enger aneinander stellen, dann geht das. Und dann wieder neuen Platz für die Gläser und Tassen finden. Ganz fies sind die Salatschalen. Selbst aufrecht gestellt nehmen sie schrecklich viel Platz weg. Und Töpfe brauchen immer ihren Platz. Egal wie man sie dreht und wendet. Toll ist das Besteck. Der Besteckschuber nimmt immer den gleichen Raum ein, egal wieviel Gabeln und Messer nun darin stecken. Ich freue ich über jeden Löffel, den ich finden kann.

Zehn Minuten später ist der Geschirrspüler wieder optimiert. Und alles Geschirr hat einen neuen Platz gefunden. Es hätte natürlich weniger als eine Minute gedauert, die Pfanne von Hand zu spülen. Und richtig sauber wäre sie dann auch noch geworden. Doch wofür bräuchte ich dann noch meinen Geschirrspüler?

geschrieben 2015 von Andreas Mettler. Veröffentlicht: 15.11.2015

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