Andreas Mettler
Jeder Mensch ist anders. Außer mir.
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So halte ich mich fit!

Yeah, ich kann wieder laufen!
Yeah, ich kann wieder laufen!

Jetzt würde ich Euch gerne mal erzählen, warum ich so dynamisch jung wirke und wie ich es mache, auch im fortgeschrittenen Alter noch über die Berge des Sauerlands zu springen.

Würde ich gerne. Ist aber Quatsch. 2019 luxierte mir erst meine Schulter, dann kam ich in den Genuss eines Muskelfaserrisses und dann gönnte ich mir noch einen Hexenschuss. Wenn schon Unfälle, dann bitte alle im selben Jahr. Das ist besser für meine Selbstbeteiligung bei der Krankenkasse.

Und jetzt ist schon wieder Winter. Wenn mal die Sonne scheint, renne ich los (das kann ich im Augenblick wieder), ziehe meine Schuhe an und stehe schon wieder im Regen, wenn ich die Tür öffne. Erstaunlich, dass nicht jeder Mensch an Vitamin-D Mangel stirbt in dieser Jahreszeit. Aber zum Glück bin ich ja kein Veganer und bisher halten sich die Mangelerscheinungen bei mir in Grenzen.

Das Sauerland vor der Tür

Meine erste Wandertour nach dem Muskelfaserriss ging auf den Dommelturm, nahe des Diemelsees. Ein paar Tage später auf den Ettelsberg bei Willingen. „Nun übertreib mal nicht“, sage meine frisch wiederherstellte Wade beim Abstieg. Es soll wirklich Leute geben, die das Sauerland vor der Tür haben, ohne es zu benutzen. Verschwender, für euch wäre die Großstadt gut genug.

Feierabendtour: Die Bruchhauser Steine

Virtuell klettern

Es ist gar nicht so einfach für mich, wenn ich nicht laufen kann. Dann sitze ich nur noch am Schreibtisch und arbeite. Böse Falle! Also musste ich mir eine Oculus Quest anschaffen. Das ist eine „Virtual Reality Brille“. Und der PC ist in diese Brille gleich mit eingebaut. Mein großer Vorteil, denn ich habe seit 15 Jahren keinen bespielbaren PC mehr. Ja, was soll ich sagen: Mit diesem Teil konnte ich dann auch mit einer zerrissenen Wade durch die Berge klettern gehen.

Virtual Reality
Klettern von zu Hause aus...

Jetzt werde ich Boxer!

Inzwischen kann ich mich wieder bewegen. Und was mache ich nun mit dem VR-Headset? Es ist zum meinem abendlichen Schlechtwetter-Workout geworden. Da das Gerät nicht mit einem PC verkabelt ist, kann man da recht frei in der Gegend rumhüpfen. Ich hab das mal im Garten versucht, sogar mit etwas Publikum, wie ich feststellen musste, als ich die Brille wieder abgenommen hatte. Besonders heftig sind die Boxkämpfe. Vier Runden zu je drei Minuten. Das sind nur 12 Minuten. Aber ein Boxkampf pro Abend ist genug für mich, dann kann ich duschen gehen. Da bin ich mal gespannt, wie sich das auf meine Kondition für 2020 auswirkt. Mir wird ja wohl nicht gleich wieder eine Schulter auskugeln, eine Wade reißen oder der Rücken knacksen. Oder doch?

geschrieben 2020 von Andreas Mettler. Veröffentlicht: 09.01.2020

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