Andreas Mettler
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Kurzgeschichten-Stories

Ich kann auch lesen
Ich kann auch lesen

Schreiben spart Rohstoffe. Wer einen Film dreht, der in einem utopischen Szenario spielt, der braucht Requisiten, Kostüme, Bauten und Special-Effects. In einer Geschichte steht einfach geschrieben: „Und so war es“ und schon war es so. Ich habe noch nie in einem Roman schlechte Special-Effects gesehen oder einen unpässlichen Schauspieler. Die Entwicklungskosten einer Geschichte sind praktisch nicht vorhanden, einmal vorausgesetzt, man verfügt ohnehin schon über einen Computer mit Textverarbeitung oder einen Kugelschreiber mit einem Blatt Papier.

In Grundschulzeiten schon habe ich angefangen zu schreiben, noch ehe ich selbst ein Leser war. Meine eigenen Geschichten waren mir ohnehin wichtiger als die von anderen Schreiberlingen. Auch was ich heute schreibe, möchte ich bewusst als Trash verstanden wissen. Ich schreibe im Idealfalle so schnell wie ich lese (was gar nicht so besonders schnell ist) und möchte meine Geschichte am liebsten in Echtzeit erleben. Und das merkt man meinen Texten auch an. Die Romane von Helge Schneider sind dabei mein großes Vorbild. Wenn ich muss, kann ich auch anders schreiben, aber ich will ja auch meinen Spaß haben, wenn ich meine eigenen Texte lese.

Mittlerweile habe ich eine eigene Kurzgeschichten-Seite im Web aufgebaut für Autoren, die das genauso sehen (oder die eben keinen anderen Ort gefunden haben, ihren Text zu veröffentlichen) und ihre Geschichten im Director´s Cut veröffentlichen möchten. Wenn man nicht gezwungen ist, einen Text zu Geld zu machen, dann ist das ein prima Weg, sich selbst treu zu bleiben und eine Kurzgeschichte so zu veröffentlichen, wie man selbst sie lesen möchte.

Zur Kurzgeschichten Website

geschrieben von Andreas Mettler. Veröffentlicht: 22.11.2013

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